Schullandheim Barkhausen erhält Bio-Zertifizierung
Als erster Teilnehmer des Coaching-Programms im Rahmen des Projektes „Mehr Bio in der niedersächsischen Gemeinschaftsverpflegung" erhält das Schullandheim Barkhausen die Bio-Zertifizierung.
Als erster Teilnehmer des Coaching-Programms im Rahmen des Projektes „Mehr Bio in der niedersächsischen Gemeinschaftsverpflegung“ hat das Erlebnispädagogische Schullandheim Barkhausen nach erfolgreicher Prüfung durch die Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) die Zertifizierung nach der Bio-AHV-Verordnung erhalten. Zusätzlich erhielt das Schullandheim offiziell den Bioland Silber-Status. Damit ist bestätigt, dass 50 bis 90 Prozent des gesamten Lebensmittel-Einkaufswertes im Haus aus Bio-Produkten stammen und mindestens 25 Prozent davon heimische Bioland-Zutaten sind. Die offizielle Übergabe des Zertifikates fand im Februar 2026 während der internationalen Messe BioFach in Nürnberg statt.
Die Auszeichnung fügt sich in den ganzheitlichen, nachhaltigen Ansatz der Ehlerding Stiftung ein, Trägerin des Erlebnispädagogischen Schullandheims Barkhausen. Als Lernort vermittelt es Kindern und Jugendlichen, wie ihr eigenes Handeln Umwelt, Gesundheit und Gemeinschaft beeinflusst. Im Alltag in Barkhausen erleben Kinder und Jugendliche gesunde Ernährung ganz praktisch – von selbst zubereiteten Speisen bis zu täglich frischem Obst und Salaten.
Das Schullandheim wird in dem Projekt weiterhin an Koch-Workshops und Vernetzungsveranstaltungen teilnehmen. Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert und unterstützt Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung dabei ihren Anteil an Bio-Lebensmitteln zu erhöhen.
„Wir gratulieren dem Schullandheim zu den Auszeichnungen. Die Mitarbeiterinnen können ihr Wissen und ihre Erfahrung gut einbringen und an andere Teilnehmer des Programms weitergeben“, sagt Michael Marquardt, der das Projekt für die MGN leitet und koordiniert.
Das Bild zeigt (v.l.n.r.) Rainer Pausch (Bioland), Katharina Uhlmann und Katrin Sinn (beide Barkhausen). Foto: Ehlerding Stiftung